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Was ist ein Mundschutz und wie funktioniert er?

Um eine Übertragung von Krankheitserregern durch Töpfchen auf andere zu reduzieren, wird vom medizinischen Fachpersonal üblicherweise ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) getragen. Dieser wird auch Mundschutz, Chirurgische Maske, Medizinische Gesichtsmaske, Klinikmaske, OP-Gesichtsmaske, oder Hygienemaske genannt.

Ein Mundschutz filtert die Atemluft und die darin enthaltenen Sekrete, Tröpfchen, sowie Krankheitserreger und dient so als Schutz vor einer möglichen Infektionsübertragung. Er sorgt für eine effektive Reduktion der Keime und schützt den Patienten und das behandelnde, medizinische Personal. Aufgrund der notwendigen Hygiene ist ein Mundschutz ein fester Bestandteil der medizinischen und persönlichen Schutzausrüstung (PSA), im Labor, sowie bei bestimmten Behandlungen in klinischen Bereichen.


Wie wird ein Mund-Nasen-Schutz getragen? 

Die medizinische, aus einer oder mehreren Papier- bzw. Vlies-Schichten bestehende Gesichts-Halbmaske wird mit Schlaufen oder Gummibändern hinter den Ohren oder am Hinterkopf fixiert.

Eine medizinische Gesichtsmaske sollte nur einmal verwendet, und anschließend entsorgt werden. Bei einem medizinischen Mundschutz handelt es sich um ein Unisex-Produkt, das von Männern und Frauen gleichermaßen getragen werden kann. Eine OP-Maske eignet sich nicht nur als Schutz für den medizinischen Bereich, sondern wird auch als Atemschutz für Allergiker verwendet. Viele Allergiker nutzen einen Mundschutz vor allem zum Filtern von allergenen Partikeln wie etwa Blütenpollen, Hausstaub oder Tierhaaren aus der Umgebungsluft.


Aus welchem Material besteht ein Mund-Nasen-Schutz? 

Im oberen Rand der Maske ist ein biegsamer Metallbügel eingearbeitet, welcher den Mundschutz sanft an den Nasenrücken drückt und so den Atemluftaustritt nach oben reduziert. Der medizinischer Mund-Nasen-Schutz ist von einfachen Papier- oder Stoffmasken, auch Alltagsmasken, sowie FFP-Atemschutzmasken, die vor dem Einatmen von Mikropartikeln schützen, zu unterscheiden.


Muss ein Mund-Nasen-Schutz speziell gekennzeichnet sein? 


Um in Deutschland als Medizinprodukt der Risikoklasse I gemäß der Medizinproduktrichtlinie gerecht zu werden, muss ein Mundschutz die Norm DIN EN 14683:2019-6 erfüllen und eine CE-Kennzeichnung aufweisen. Ein medizinischer Mundschutz wird nach der Norm EN 14683:2019 in Typ I und Typ II eingeteilt, Typ IIR bezeichnet eine flüssigkeitsresistente Schutzmaske.


Wie unterscheiden sich die verschiedenen Masken-Typen? 

Eine Maske vom Typs I weist eine bakterielle Filterleistung (BFE) von mindestens 95 %, Typ II und II R mindestens 98 % auf. Der Atemwiderstand sollte bei Schutzmasken vom Typ I und II weniger als 40 Pa/cm², bei Typ IIR weniger als 60 Pa/cm² betragen. Ein Mundschutz vom Typs IIR muss einem Spritzdruck von mindestens 16 kPA aushalten. Der Grenzwert für die Keimbelastung des noch unbenutzten Produkts für alle Typen auf höchstens 30 KBE/g festgelegt sein, damit der Mund-Nasen-Schutz keine Gefahr für den Träger darstellt.

Ersetzt eine Stoffmaske einen medizinischen Mundschutz?

Eine aus normalen Stoffen für den Privatgebrauch im Alltag selbstgemachte Maske, auch Alltagsmaske genannt, gilt nicht als medizinisches Produkt und dürfen den professionellen, medizinischen Mundschutz auf gar keinen Fall ersetzen!

Wie funktioniert ein Mund-Nasen-Schutz? 

Die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase sind potentielle Eintrittspforten für Krankheitserreger. Um sich besser vor einer Tröpfcheninfektion schützen zu können, sollte ein Mund-Nasen-Schutz während einer Behandlung, der Pflege oder der Untersuchung von Patienten getragen werden. Zum Schutz der Augen-Schleimhäute trägt das medizinische Fachpersonal in manchen Fällen zusätzlich eine Schutzbrille und ein Visier, beispielsweise bei der Versorgung von Patienten mit einer COVID-19-Infektion.


Schützt mich ein Mundschutz ausreichend? 


Ein noch relativ trockener Mundschutz reduziert die direkte Keimbelastung, ist aber vor allem in geschlossenen Räumen allein keine ausreichende, medizinische Schutzmaßnahme. Die Materialien, aus welchen der Mund-Nasen-Schutz hergestellt wird, können nur einen Teil der Aerosole aus der Ausatemluft des Trägers filtern.


Wie schützt ein Mund-Nasen-Schutz während einer Operation? 

Bei einer Operationen an einem infektiösen Patienten trägt ein Chirurg zusätzlich zum Mundschutz eine Vollgesichtsmaske, um sich selbst vor einer Infektion zu schützen. Auch bei einer ambulanten Operation, oder bei der Entnahme einer Probe von infektiösem Gewebe, wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes dringend empfohlen.


Eignet sich ein Mund-Nasen-Schutz als Schutz in der Öffentlichkeit? 

In Ländern und Städten mit starker Luftverschmutzung verwenden Teile der Bevölkerung gern einen Mundschutz. In einigen Ländern gilt es sogar als höflich, als erkrankte Person einen Mundschutz zu tragen, um das Infektionsrisiko innerhalb öffentlicher Räume zu mindern.


Schützt mich ein Mundschutz vor dem Corona-Virus? 

Die Wirksamkeit eines Mund-Nasen-Schutzes als Hygienemaßnahme wird kaum angezweifelt. Eine Studie konnte nachweisen, dass auch eine einfache Schutzmaske die Abgabe von Influenza- oder SARS-CoV-2-Viren durch Tröpfchen und Aerosole effektiv verringern kann. Gerade beim Sprechen könne durch das Tragen eines Mundschutzes das Risiko einer Tröpfcheninfektion gesenkt werden.
Neben dem Fremdschutz besteht auch eine gewisse Selbstschutzwirkung.

Fazit: Sie bieten zwar keinen hundertprozentigen Schutz, doch das Risiko einer Infektion wird für die Träger einer Maske gesenkt. Außerdem schützt ein Mundschutz auch einen großen Teil des Gesichts vor Berührungen mit kontaminierten Händen.

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